Unter dem Motto „Mut tut Gut!!“ starteten am 18. März 2009 17 abentuerlustige KjG´lerinnen und KjG´ler nach Wuppertal um sich an den Kletterwänden zu erproben. Dass das Motto ziemlich treffend war, zeigte sich schon schnell nach den ersten Versuchen an der Wand. Die bis zu 16m hohen Wände hoch zu klettern und dabei nur mit einem Seil gesichert und vom Partner am Boden gehalten zu werden, erforderte Mut und Abenteuerlust. Einmal oben angekommen riefen die Kletterer „ZU“ und „AB“, um dem Partner zu signalisieren „Ich will wieder runter!“. Von diesem langsam nach unten geholt und noch mit wackligen Knien auf dem Boden stehend, breitete sich doch schnell ein Grinsen auf den Gesichtern aus, sowie das gute Gefühl sich der Herausforderung gestellt und was geschafft zu haben.
Bis es soweit war, benötigte es allerdings noch einer Einführung und einer kurzen Geschichte:
Es war einmal ein quängelder, frierender Puppenkopf. Dieser fror so stark, dass man ihm einen Schal anziehen musste. Doch fror er nicht nur, er schrie auch die ganze Zeit so laut rum, dass die Umherstehenden es nicht ausgehalten hätten, ohne ihm einen Schnuller in den Mund zu stecken. Dieser Puppenkopf fuhr eines Tages nach Köln ins Phantasialand, da er unheimlich viel Lust hatte Achterbahn zu fahren. Zuerst musste er natürlich zahlen, ging durchs Kassenhäuschen, dann aber auf direkten Wege zur Achterbahn und fuhr schließlich seine ersehnte Runde. Danach schlief er müde, aber zufrieden ein…
… und wir durften endlich Klettern! Diese Geschichte sollte nämlich dafür sorgen, dass sich auch jeder Kletterer an den doppelt-gesteckten-Achterknoten erinnern, ihn perfekt binden und sich so richtig sichern konnte. (wie man einen Achterknoten richtig bindet: www.knotenkunde.de)
Nach dieser Einführung wurde in 3er – Gruppen geklettert. Einer klettert, einer sichert auf dem Boden und der dritte (der „Smiley“) sicherte nach und sorgte für gute Laune.
Wie effektiv die Einführungsgeschichte war, zeigte sich dann ziemlich schnell an den Wänden. Keiner hatte große Probleme den Knoten richtig zu binden und sich gut zu sichern. Alle Kletterten fleißig die Wände rauf, riefen „ZU“ und „AB“, kamen unten an und wechselten zwischen Kletterer, Sicherer und „Smiley“. Am Ende kamen dann auch alle Kletterer wieder heile auf dem Boden an und disktutierten fleißig über die Tücken und Schwierigkeiten der Kletterwände.
So bleibt zu sagen, dass dies ein gelungener Ausflug zu den Wupperwänden war, bei dem alle viel Spaß hatten und mit dem guten Gefühl, sich dem Abenteuer Klettern gestellt und Mut bewiesen zu haben, zurückkehrten. „MUT TUT EBEN GUT!!!“
Hier gehts es zu den Bilder vom Klettern ...Bilder